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Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Reinhardt Hoth und Horst Kappel wurden bereits 2004 in der Focus Liste der 150 empfohlenen Experten für Arbeitsrecht geführt.

Die Kanzlei Hoth -Theiß - Helmerding ist zum 01.09.2021 hervorgegangen aus der Kanzlei Hoth & Kappel mit Standorten in Bückeburg und Leipzig. Die Kanzlei Hoth & Kappel hat sich über mehr als 30 Jahre ein Renommee im Bereich Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und wirtschaftlich orientiertem Zivilrecht aufgebaut. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Reinhardt Hoth und Horst Kappel wurden 2004 in der Focus Liste der 150 empfohlenen Experten fürArbeitsrecht geführt. Am Standort Bückeburg sind nun mit den Rechtsanwälten Tanja Theiß (Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht) und Frank Helmerding (Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht) zwei ebenfalls in den Kernbereichen der Kanzlei erfahrene Spezialisten hinzugetreten. Die Kooperation mit Herrn Rechtsanwalt Kappel in Leipzig wird fortgesetzt. Aufgrund über Jahre gewachsener Mandatsbeziehungen vor Ort unterhält die Kanzlei seit Kurzem zudem eine Nebenstelle in Lübeck.

Unser Büro ist in der Zeit vom 28. bis 30.12.2020 sowie vom 04. bis 08.01.2021 nicht besetzt.

In unaufschiebbaren Fristangelegenheiten kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail, wir melden uns sodann zurück.

Ab dem 11.01.2021 stehen wir Ihnen wieder zu unseren üblichen Öffnungszeiten persönlich und telefonisch in der Kanzlei zur Verfügung.

Kurzarbeit gegen den Willen des betroffenen Arbeitnehmers ?

Ein von Kurzarbeit betroffener Mitarbeiter muss der vom Arbeitgeber zu beantragenden Kurzarbeit zustimmen. Verweigert der Mitarbeiter diese Zustimmung, bestehen verschiedene Möglichkeiten:

-           Der Arbeitgeber könnte eine Beendigungskündigung aussprechen. Dies ist jedoch problematisch, da es ein milderes Mittel, nämlich eine Änderungskündigung gäbe.

-           Ausspruch einer – fristlosen – Änderungskündigung mit dem Angebot eines identischen Arbeitsvertrages unter gleichzeitiger Vereinbarung der Zustimmung zur Kurzarbeit.

-           Der Arbeitnehmer könnte eine Eigenkündigung aussprechen, um in der Kündigungsfrist die volle Vergütung zu erhalten. Dies dürfte jedoch mit dem Risiko einer Sperre beim
            Bezug von Arbeitslosengeld verbunden sein.

-           Es könnte alternativ eine befristete Verringerung der Arbeitszeit vereinbart werden.

-           Vor Beantragung von Kurzarbeit müssen für die betroffenen Arbeitnehmer jeweils bestehende Zeitguthaben abgebaut werden, Minusstunden müssen nicht ausgeglichen
            werden.

Jede der vorgenannten Alternativen sollte genau abgewogen und hinsichtlich der bestehenden Vorteile, Nachteile und Risiken beleuchtet werden. Wir stehen Ihnen hierfür sowie für alle weiteren Fragen, die sich arbeits-, gesellschafts- und insolvenzrechtlich aufgrund der aktuellen Krise auftun, zur Verfügung.

Kurzarbeit aktuell: Urlaub und Arbeitszeitguthaben

Die Beantragung von Kurzarbeitergeld setzt nicht voraus, dass der anteilige Urlaub des laufenden Kalenderjahres bereits erfüllt ist. Lediglich Urlaub, der aus dem Vorjahr übertragen wurde, muss gewährt sein, bevor Kurzarbeitergeld beantragt werden kann. Urlaub aus 2020 ist also nicht vor Beantragung zu gewähren, auch wenn dieser Urlaub noch nicht festgelegt wurde.

Vor Beantragung von Kurzarbeitergeld müssen Arbeitszeitguthaben aufgebraucht sein, allerdings nur bis zum niedrigsten Level der letzten 12 Monate. Betrug der Mindestsaldo an Überstunden in den letzten 12 Monaten z.B. 20 Stunden und sind aktuell z.B. 50 Überstunden auf dem Konto ausgewiesen, müssen lediglich 30 Stunden vor Beantragung von Kurzarbeitergeld eingebracht werden. 20 Stunden können stehen bleiben.

Sollten Sie zu diesen oder weiteren Themen im Zusammenhang mit der Corona-Krise arbeitsrechtliche Fragen haben, setzten Sie sich bitte telefonisch mit uns in Verbindung.

I.

Einführung

Ob für Rechtsstreitigkeiten eines Geschäftsführers mit der Gesellschaft die Arbeitsgerichte zuständig sind, hängt ebenso wie die Frage, ob arbeitsrechtliche Schutzgesetze für einen Geschäftsführer gelten, davon ab, ob der Geschäftsführer als Arbeitnehmer anzusehen ist. Zur Beantwortung der Frage ist vorab der Begriff „Arbeitnehmer“ zu definieren.

 

Aktuelle Veröffentlichungen


  • 24.04.2019 | „Arbeitsvertrag versus Betriebsvereinbarung"
  • 11.04.2018 | „Der interne Datenschutzbeauftragte“
  • 09.06.2017 | „Mindestlohn in der aktuellen Diskussion"
  • 08.06.2016 | „Der Geschäftsführer als Arbeitnehmer“
  • 16.09.2015 | „Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse im Arbeitsrecht“

Weitere Veröffentlichungen


  • 14.05.2018 | „Das neue Datenschutzrecht“
    Vortrag Kreishandwerkerschaft Schaumburg (Frühjahrs-Innungsversammlung Sanitär- und Heizungstechnik Schaumburg)
  • 04.09.2018 | „Datenschutz 2018 – Auswirkungen im Bereich sozialer Arbeit“
    Vortrag Gesellschaft für angewandte Sozialpädagogik und Therapie mbH
  • 01.12.2007 | „Marathon im Arbeitsrecht“
    Vortrag Rechtsanwaltskammer Celle mit Dr. Heinrich Kiel (Vorsitzender Richter des 9. Senats am Bundesarbeitsgericht) und Wilhelm Mestwerdt (Präsident des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen)